„Das können wir ja jetzt mal gerade ausprobieren!“ - MINTeinander Projekt der Deutschen Telekom Stiftung in Bornheim

Aus "presse-service.de" vom 06.03.2018

Rhein-Sieg-Kreis (ar) – „Hat die Außentemperatur eigentlich einen Einfluss auf die Dichte von Körpern?“ Thomas Wagner, Schuldezernent des Rhein-Sieg-Kreises testete mit seiner Frage an die Schülerinnen und Schüler der Europaschule in Bornheim direkt einmal das vorhandene Wissen. Doch die Schülerinnen und Schüler blieben cool. „Das wissen wir nicht – noch nicht. Aber wir haben doch jetzt alles da, um das mal auszuprobieren!“

Bestens vorbereitet für ein solches Experiment waren die Schülerinnen und Schüler tatsächlich erst seit ein paar Minuten, denn kurz zuvor hatte Johannes Schlarb, Projektleiter der Deutschen Telekom Stiftung, 5 Materialkisten an Thomas Wagner, Schulamtsdezernent des Rhein-Sieg-Kreises, Hans Clasen, Schulamtsleiter der Rhein-Sieg-Kreises, sowie die Leitungen der Katholischen Kindertageseinrichtung St. Joseph in Kardorf, der Nikolaus-Grundschule Waldorf und der Europaschule Bornheim überreicht.

Die Materialkisten sind Teil des bundesweiten Projekts „MINTeinander – Schwimmen und Sinken“ der Deutschen Telekom Stiftung, an dem 13 Regionen – darunter der Rhein-Sieg-Kreis – teilnehmen. MINT steht dabei für die Fächer Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik. In dem Projekt werden physikalische Phänomene entlang der Bildungskette vom Kindergarten über die Grundschule bis hin zur weiterführenden Schule durch vielfältige Experimente erlebbar und nachhaltig erklärbar. „Es ist wichtig, den Forscher- und Entdeckergeist frühzeitig zu entwickeln“, betont Thomas Wagner. „Nur so kann es gelingen, ein dauerhaftes Verständnis für unsere technisch und wissenschaftlich geprägte Welt zu erlangen, an ihr teilzuhaben und sich kritisch mit ihr auseinanderzusetzen.“

„An unserer Schule findet jedes Jahr der Projekttag zu „MINTeinander Magnetismus“ gemeinsam mit der Nikolaus-Schule statt. Den können wir nun um ein weiteres Thema ergänzen“, freut sich  Andreas Kreutzer, kommissarischer Schulleiter der Europaschule. „Die so geschulten Schülerinnen und Schüler gehen dann wiederum als  Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in die Kindergärten und verbinden so die einzelnen Glieder der Bildungskette noch enger.
Der Kindergarten und die beiden Schulen erhalten jeweils ein Handbuch und Materialkisten, die auf die entsprechenden Altersgruppen zugeschnitten sind. Die Materialien folgen in allen drei Bildungsstufen dem Prinzip des forschend-entdeckenden Lernens und bieten Gelegenheit zum selbständigen Erkunden und Experimentieren.

Ziel ist es, im Verlauf des Projektes nicht nur innerhalb der Verbünde Projekte durchzuführen und weitere Einrichtungen in den genannten Kommunen zu schulen, sondern das Projekt auch in allen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises zu etablieren. Ein positiver Nebeneffekt: MINT-Bildung kann einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten.

Entwickelt wurde das Material im Auftrag der Stiftung von Expertinnen und Experten unter der Leitung von Prof. Dr. Kornelia Möller (Universität Münster).

Die Deutsche Telekom Stiftung unterstützt das Regionale Bildungsbüro bei seiner koordinierenden Aufgabe mit 4.000 Euro, die dafür vorgesehen sind, weiteres Material anzuschaffen.

Im Rhein-Sieg-Kreis gehen drei Verbünde mit jeweils drei Einrichtungen an den Start: für Lohmar (Übergabe der Materialien am 26. Februar 2018) sind dies die Kita Waldgeister, die Gemeinschaftsgrundschule in Wahlscheid und die Gesamtschule Lohmar. Für Bornheim (Übergabe der Materialien am 1. März 2018) sind dies die Kath. Kindertageseinrichtung St. Joseph, die Nikolaus Grundschule in Waldorf und die Europaschule Bornheim (Gesamtschule). Für Bad Honnef (Übergabe der Materialien am 5. März 2018) sind dies der Parkkindergarten Hagerhof, die Gemeinschaftsgrundschule Löwenburg und das Städt. Siebengebirgsgymnasium.

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